A - Z - Umzugs-Nachschlagewerk

  • Arbeitgeber

    Informieren Sie Ihren Arbeitgeber vor Ihrem Umzug. Viele Arbeitgeber gewähren Sonderurlaub für einen Umzug.

  • Auto

    Beim innerörtlichen Umzug reicht es, die Kfz-Versicherung über Ihre neue Anschrift zu informieren und beim Straßenverkehrsamt Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief ändern zu lassen. Bringen Sie dazu die Anmeldebestätigung des Einwohnermeldeamtes, den Personalausweis, den Kfz-Schein und den Kfz-Brief mit. Wenn Sie in einen neuen Kreis oder ein anderes Bundesland ziehen, benötigen Sie zusätzlich noch eine Doppelkarte Ihrer Versicherung, damit das Auto neu zugelassen werden kann.

  • Babysitter

    Für Kleinkinder ist am Umzugstag die Unterbringung bei einem Babysitter zu empfehlen.

  • Bank / Behörden

    Informieren Sie Ihre Bank und alle weiteren für Sie zuständigen Behörden über Ihren Umzug. Sofern Sie weitere Vertragsverhältnisse haben z.B. Fitnesstudio, Handyvertrag, Versicherung etc. vergessen Sie nicht diese auch über Ihren Umzug zu informieren.

  • Deutsche Post

    Bei der Post können Sie einen Nachsendeauftrag (siehe auch Nachsendeauftrag) stellen. Dadurch werden alle an Ihre alte Adresse gerichteten Postsendungen an Ihren neuen Wohnort weitergeleitet. Diesen Service können Sie für sechs oder zwölf Monate buchen. Zudem erhalten Sie automatisch das Umzugscheckheft der Post mit weiteren Informationen und vielen Vorteilsangeboten an Ihre neue Adresse.

  • Einwohnermeldeamt

    Kein Formular mehr notwendig!!!

    Sie müssen das Einwohnermeldeamt über Ihren Umzug informieren. Bringen Sie Ihren Ausweisdokumente mit (Pass, Personalausweis, Führerschein etc.) mit zum Einwohnermeldeamt, um sie gleich ändern zu lassen.
    Wichtig: Ihre Anmeldung beim Einwohnermeldeamt umgehend nach Ihrem Umzug erfolgen.

  • Energieversorger

    Informieren Sie alle zuständigen Versorger (Strom, Erdgas, Fernwärme) über Ihren Umzug. Lesen Sie Ihre Zählerstände ab bzw. vereinbaren Sie Termine zum Ablesen der Zählerstände.

  • Finanzamt

    Informieren Sie alle zuständigen Versorger (Strom, Erdgas, Fernwärme) über Ihren Umzug. Lesen Sie Ihre Zählerstände ab bzw. vereinbaren Sie Termine zum Ablesen der Zählerstände.

  • Gebühreneinzugszentrale (GEZ)

    Als Besitzer eines Rundfunkempfangsgerätes, wie z. B. Fernseher, Radio, PCs, PDAs und Mobilfunkgeräte mit UMTS- oder Internetemfpang, sind Sie gesetzlich verpflichtet, sich bei der Gebühreneinzugszentrale anzumelden und eine Rundfunkgebühr zu entrichten. Formulare, um die GEZ über Ihren Wohnortwechsel zu informieren, erhalten Sie in jeder Bank- oder Sparkassenfiliale. Die An- oder Ummeldung kann auch online unter www.gez.de erfolgen.

  • Handwerker

    Falls Sie Handwerker mit der Demontage von eigenen Einrichtungen und Gegenständen (z.B. Waschmaschine, Herd, Einbauküche und Einbauschränke) beauftragen, sollten Sie mit den beauftragten Unternehmen rechtzeitig ausreichend Termine vereinbaren und sich diese Termine schriftlich bestätigen lassen. Holen Sie ggf. auch Kostenvoranschläge ein.

  • Hausrat

    Verpacken und transportieren Sie Ihre Wertgegenstände besser persönlich. Packen Sie einen Koffer oder eine Tasche mit wichtigen Utensilien (Kleidung, Waschzeug, Verpflegung, Babybedarf, Tiernahrung, Ausweisdokumente, Urkunden, wichtige Dokumente) für den Umzugstag. Vergessen Sie nicht, Kartons, Tüten, etc. mit einer kleinen Inhaltsangabe zu versehen. Notieren Sie außerdem den Raum auf dem Transportgut, in den der Karton gebracht werden soll.

  • Kauf / Übernahme

    Gern können Sie mit dem Vormieter Vereinbarungen über die Übernahme von mietereigenen Gegenständen (z.B. Einbauküche, Teppichböden, etc.) treffen. Bitte sprechen Sie dies sicherheitshalber mit einem GAGFAH-Mitarbeiter ab - evtl. können Gründe für einen zwingenden Ausbau der mietereigenen Einbauten vorhanden sein. Eine Verpflichtung zur Übernahme mietereigener Gegenstände besteht nicht.

  • Kaution

    Regeln Sie die Rückzahlung der Mietkaution Ihrer alten Wohnung. Die Kaution muss Ihnen mit Zins und Zinseszins vom Vermieter zurückerstattet werden, sofern Sie einen rechtmäßigen Anspruch auf Auszahlung der Kaution haben. Die Rückzahlung muss spätestens erfolgen, wenn dem Vermieter kein Geld mehr aus dem Kautionsbetrag zustehen sollte oder seine Ansprüche schon feststehen, ggf. unter Abzug derselben. Gemäß Rechtsprechung darf dieser Vorgang bis zu sechs Monaten dauern.

    Für Ihre neue Wohnung gilt: Die GAGFAH verlangt in der Regel drei Grundmieten als Kaution, also die sogenannte Kaltmiete, welche keine Betriebs- oder Heizkosten beinhaltet. Die Kaution ist bei Vertragsbeginn fällig. Die Kaution soll als Sicherheit dienen, falls der Mieter seinen mietvertraglichen Verpflichtungen, insbesondere den Mietzahlungen, nicht nachkommt.

  • Kindergarten

    Wenn Ihre Kinder nicht in den alten Einrichtungen bleiben können, setzen Sie sich am besten so früh wie möglich mit in Frage kommenden neuen Einrichtungen in Verbindung.

  • Kirche

    Die Kirchengemeiden werden automatisch über Umzüge informiert.

  • Kündigung des alten Mietvertrags

    Haben Sie Ihren alten Mietvertrag fristgerecht gekündigt? Bitte beachten Sie: Die Kündigung muss spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats beim Vermieter eingehen, damit dieser Monat noch zur Kündigungsfrist gezählt wird. Mündliche Abreden sind unwirksam. Bei befristeten Mietverträgen können Sie vor Ablauf der vereinbarten Mietzeit nur unter bestimmten Umständen ausziehen, z.B. wenn Sie eine Ersatzmieterklausel vereinbart haben. Das Recht auf außerordentliche Kündigung in besonderen Fällen besteht natürlich dennoch.

  • Makler

    Ein von Ihnen mit der Wohnungssuche beauftragter Makler erhält die Courtage (max. zwei Nettokaltmieten zzgl. MwSt.) nur bei erfolgreichem Mietvertragsabschluss. In bestimmten Fällen können Sie die Maklergebühren steuerlich berücksichtigen. Ist der Makler Eigentümer, Vermieter oder Verwalter des Objektes oder handelt es sich bei der Wohnung um eine Sozialwohnung, steht dem Makler keine Provision zu. Sofern Sie also eine Wohnung der GAGFAH GROUP direkt bei uns anmieten, müssen Sie also auch keine Courtage zahlen, da wir unsere Wohnungen provisionsfrei anbieten.

  • Mietvertrag

    Kündigen Sie Ihren alten Mietvertrag schriftlich und vor allem rechtzeitig, um nicht doppelt Miete zu zahlen. Die Kündigungsfristen entnehmen Sie Ihrem Mietvertrag. Durchzuführende Renovierungsarbeiten sollten Sie mit Ihrem Vermieter genau besprechen.
    Der neue Mietvertrag der GAGFAH: Sollten Sie Fragen hierzu haben, helfen Ihnen unsere Mitarbeiter in den Kundencentern gern weiter.

  • Müll

    Erkundigen Sie sich bei der Stadtreinigung nach den Sperrmüll-Abfuhrterminen. Guterhaltenes Mobiliar nehmen soziale Einrichtungen wie z.B. das Deutsche Rote Kreuz gern entgegen.

  • Nachbarn

    Damit die Bewohner des Hauses wissen wer sie sind, sollten Sie sich kurz als neuen Nachbarn vorstellen, Bitten Sie Ihre alten und neuen Nachbarn am Umzugstag die Flure und den Eingangsbereich des Hauses freizuhalten.

  • Nachsendeauftrag

    Sofern Sie einen Nachsendeauftrag bei der Deutschen Post beauftragen, bekommen Sie automatisch wahlweise sechs oder zwölf Monate lang die an Ihre alte Adresse gerichteten Postsendungen an den neuen Wohnort geschickt. Sehen Sie nach dem Umzug Ihre Post aufmerksam durch und informieren Sie die Absender, die noch an Ihre alte Anschrift geschrieben haben, über Ihren Umzug.

  • Parkplätze

    Reservieren Sie rechtzeitig ausreichend Parkflächen für den Umzugs-LKW / die Umzugswagen vor Ihrem Haus. Informationen dazu erhalten Sie auf jedem Polizeirevier oder beim Rathaus. Die zuständige Behörde können Sie meistens bereits online auf den Seiten der jeweiligen Stadt ermittlen.

  • Sperrmüll

    Nehmen Sie sich die Zeit für eine Durchsicht Ihres Mobiliars. Sortieren Sie gründlich aus, bevor Sie Überflüssiges einpacken. Das spart unnötige Mühe und Umzugskosten. Denken Sie daran, dass Sie für die Entsorgung Ihres Sperrmülles allein verantwortlich sind! Nähere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie bei Ihrer alten Gemeinde.

  • Strom, Gas, Wasser

    Informieren Sie die zuständigen Versorgungswerke über Ihren Aus- bzw. Einzug. Halten Sie am Tag der Wohnungsübergabe bzw. Wohnungsrückgabe die Zählerstände sowohl in Ihrem alten als auch im neuen Heim schriftlich fest - am besten im Beisein des Vermieters. Teilen Sie die Zählerstände den Versorgungswerken mit.

  • Telefon / Internet

    Teilen Sie Ihrer Telefongesellschaft und/oder dem Internetprovider den Auszugstermin mit. Falls Sie innerhalb einer Stadt umziehen, fragen Sie, ob Sie die alte Telefonnummer behalten können. Bitte beachten Sie dabei die Kündigungsfristen.

  • Tiefkühltruhe

    Wir raten Ihnen, Vorräte möglichst bis zum Umzug zu verbrauchen.

  • Übergabe / Übernahme

    Mit dem Verwalter oder Vermieter sollten Sie bei der Übergabe der alten bzw. Übernahme der neuen Wohnung ein Protokoll erstellen. Darin werden der Zustand der Wohnung und die Anzahl der übergebenen Schlüssel schriftlich festgehalten.

  • Ummelden / Benachrichtigen

    • Deutsche Post (Nachsendeantrag)
    • Telefonanbieter, Internetprovider Telefon-/Internet-/Kabelanschluß
    • Banken (Einzugsermächtigung/Daueraufträge)
    • Stadtwerke (Wasser/Strom/Gas/Fernwärme)
    • Versicherungen (z.B. Haftpflicht-, Hausrat-, Lebensversicherung)
    • Bausparkasse
    • Krankenkasse
    • Vereine
    • Zeitschriften-Abos
    • ggf. Finanzamt
    • ggf. Arbeitsamt
  • Umzugsfirma

    Vor der Beauftragung einer Umzugsfirma sollten Sie verschiedene Angebote vergleichen. Die Anschriften der Umzugsfirmen finden Sie in den Gelben Seiten oder im Internet.

    Bei einem Umzug in Eigenregie sollten Sie rechtzeitig an die Reservierung eines Transportfahrzeugs denken. Die Adressen der Autoverleiher finden Sie ebenfalls in den Gelben Seiten oder online.

  • Umzugshilfsmittel

    Haben Sie sich ausreichend Verpackungsmaterialien, Packdecken, Tragegurte, Sackkarren usw. besorgt? Spezielle Umzugskartons können leichter gefüllt, transportiert und gestapelt werden.

  • Umzugshelfer

    Falls Sie von Freunden und Bekannten oder anderen Umzugshelfern unterstützt werden: Zeichnen Sie einen Plan der neuen Wohnung, damit Ihre Helfer wissen, wo welche Möbel hinkommen.

  • Umzugs-LKW und Werkzeug

    Wenn Sie in Eigenregie umziehen, überprüfen Sie am Vorabend des Umzugs nochmals Ihren Umzugs-LKW bzw. holen Sie reservierte LKWs und Wagen beim Autoverleih ab. Halten Sie für den Umzugstag Zangen, Schraubenzieher, Hammer und andere Werkzeuge griffbereit.

  • Umzugstermin

    Haben Sie Ihren Nachbarn den Umzugstermin mitgeteilt? Informieren Sie ggf. auch Ihren Hausmeister, damit er die Treppenhaus- und Fahrstuhlbenutzung sicherstellen kann.

  • Umzugsurlaub

    Viele Unternehmen/Arbeitgeber gewähren für einen Umzug Sonderurlaub. Vergessen Sie nicht, dies zu prüfen und ggf. zu beantragen.

  • Vereine / Mitgliedschaften

    Teilen Sie Ihrem Verein Ihre neue Anschrift mit oder kündigen Sie, wenn nötig, rechtzeitig bestehende Mitgliedschaften.

  • Verkauf / Übergabe

    Sprechen Sie Ihren Vermieter/Nachmieter rechtzeitig auf eine mögliche Übernahme von fest eingebauten Gegenständen wie Einbauküchen und -schränken, Teppichböden, Antennen etc. an. Eine solche Übernahme durch den Vermieter/Nachmieter ist möglich, eine Verpflichtung dazu besteht jedoch nicht.

  • Versicherungen

    Alle Versicherungen müssen über Ihren Umzug informiert werden. Die wichtigsten Versicherungen sind: Hausratversicherung, Lebensversicherung, Kfz-Versicherung, Haftpflichtversicherung, Kranken- und Unfallversicherung.
    Überprüfen Sie, ob die Versicherungssumme der Hausratversicherung für den neuen Haushalt ausreichend hoch ist.

  • Wohnungsübergabetermin

    Vereinbaren Sie mit einem Mitarbeiter des GAGFAH-Kundencenters einen Termin für die Übergabe der Wohnung. Bei der Übergabe werden in einem Protokoll der Zustand der Wohnung und die übergebenen Gegenstände festgehalten.

  • Zeitungen / Zeitschriften

    Informieren Sie den jeweiligen Verlag über Ihren Umzug, damit Sie Ihre Zeitung oder Zeitschrift ohne Unterbrechung an die neue Adresse geschickt bekommen oder kündigen Sie bestehende Verträge. Beachten Sie dabei die Kündigungsfristen.

  • Hinweis

    Für Vollständigkeit und Richtigkeit dieses Ratgebers wird jede Haftung ausgeschlossen.