FAQ
Infos zum Mietvertrag

Auf dieser Seite haben wir Ihnen die Fragen beantwortet, die sich beim Umzug oder beim Bewohnen der Wohnung typischerweise ergeben und daher schon häufig an die Mitarbeiter unserer Kundencenter gestellt wurden, damit Sie sich diese Fragen jederzeit selbstständig beantworten können.

  • Was ist bei Kündigung des Mietvertrages zu beachten?

    Die Kündigung des Mietvertrages muss schriftlich an den Vermieter erfolgen. Die entsprechenden Fristen zwischen Eingang der Kündigung und Ende des Mietverhältnisses finden Sie in Ihrem Mietvertrag.

    Unabhängig von der im Mietvertrag vorgesehenen Kündigungsfrist ist in jedem Falle zu beachten, dass das Kündigungsschreiben Ihrem Vermieter spätestens am 3. Werktag (Achtung: Auch der Samstag ist ein Werktag!) eines Kalendermonats vorliegen muss. Hier kommt es auf den Zeitpunkt des Eingangs des Kündigungsschreibens beim Vermieter an, nicht auf das Datum des Kündigungsschreibens oder der Abgabe bei der Post.

    Beispiel:
    Sie möchten Ihre Wohnung zum 30.04. eines Jahres kündigen, und in Ihrem Mietvertrag ist eine dreimonatige Kündigungsfrist vereinbart. In diesem Fall muss das Kündigungsschreiben spätestens am 04.02. eines Jahres bei Ihrem Vermieter eingegangen sein, damit der Kündigungstermin Ihren Wünschen entsprechend eingehalten werden kann. Geht die Kündigung erst am 05.02. eines Jahre ein, verlängert sich die Kündigungsfrist um einen Monat, d. h. der Mietvertrag ist erst zum 31.05. eines Jahres beendet.

    Im Zweifel können Sie sich selbstverständlich vor Einreichung der Kündigung bei der/dem für Sie zuständigen Sachbearbeiter/in nach den Fristen erkundigen.

    Bitte denken Sie auch in jedem Fall daran, sich bei dem zuständigen Strom- und Gasversorgungs- sowie Telekommunikationsunternehmen (Stadtwerke, Telekom etc.) zum Ende der Mietzeit abzumelden. Sollte dies vergessen werden, und der Nachmieter vergisst seinerseits, sich ordnungsgemäß anzumelden (da ja Strom vorhanden ist), kann es passieren, dass Sie später eine Rechnung über den von Ihrem Nachmieter verbrauchten Strom erhalten. In einem solchen Fall kann auch die GAGFAH Ihnen nicht behilflich sein, da Sie selbst den Vertrag mit dem Stromversorger abgeschlossen haben.

  • Wie setzt sich meine Miete (Nebenkosten, Heizkosten) zusammen?

    In der Regel ? je nach Inhalt Ihres Mietvertrages ? setzt sich die von Ihnen monatlich zu zahlende Gesamtmiete zusammen aus

    • Grundmiete
    • Nebenkostenvorauszahlung
    • Heiz- und Warmwasserkostenvorauszahlung

    Bei der Grundmiete handelt es sich um das Entgelt für die Überlassung der Mietsache, d. h. um die eigentliche Miete.

    Bei den Nebenkosten (Betriebskosten) handelt es sich um laufende Kosten, welche durch den Gebrauch des Gebäudes und Grundstücks entstehen, z. B.

    • Müllabfuhr
    • Wasserversorgung
    • Kabelfernsehen
    • Gebäudeversicherung
    • Grundsteuer usw.

    Diese Kosten werden laufend vom Vermieter bezahlt und sind gemäß der Betriebskostenverordnung und der mietvertraglichen Bestimmungen auf den Mieter umlegbar. Der Mieter zahlt monatlich zusammen mit der Miete eine Vorauszahlung für diese Kosten. In jedem Jahr wird dann über die im Vorjahr tatsächlich angefallenen Kosten abgerechnet, d. h. diese werden den vom Mieter geleisteten Vorauszahlungen gegenübergestellt. Aus dieser Abrechnung ergibt sich für den Mieter dann ein Guthaben oder eine Nachzahlung.

    Welche Kosten genau Sie zu tragen haben und nach welchem Verteilerschlüssel diese abgerechnet werden, können Sie Ihrem Mietvertrag entnehmen.

    Ähnlich verhält es sich mit den Kosten, die für die Beheizung (und Warmwasserversorgung, falls nicht über Elektro-Durchlauferhitzer) Ihrer Wohnung entstehen; auch hier wird vom Mieter monatlich eine Vorauszahlung geleistet, und über die tatsächlichen Kosten wird jährlich abgerechnet, wobei sich für den Mieter ein Guthaben oder eine Nachzahlung ergeben kann.

    Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten der Abrechnung, z. B. nach dem Messergebnis der Heizkostenverteiler oder nach Wohnfläche. Maßgeblich ist die in Ihrem Mietvertrag vereinbarte Form der Abrechnung.

    Befindet sich in Ihrer Wohnung eine Nachtstromspeicherheizung oder eine Gasetagenheizung, so werden diese Kosten in der Regel direkt vom Mieter an das zuständige Versorgungsunternehmen gezahlt und nicht als Vorauszahlung zusammen mit der Miete an den Vermieter überwiesen. Das heißt, in den in Ihrem Mietvertrag vereinbarten Kosten (Miete und Nebenkostenvorauszahlung) sind in diesem Falle die Heizkosten noch nicht enthalten. Maßgeblich sind jedoch immer die Vereinbarungen gem. Ihrem Mietvertrag.

    Ebenso sind in der monatlichen Gesamtmiete die Kosten für die Stromversorgung und den Telefonanschluss in Ihrer Wohnung nicht enthalten ? Sie müssen sich bitte selbst bei den zuständigen Versorgungsunternehmen (Stadtwerke, Telekom etc.) anmelden. Wird die Wohnung über einen Elektro-Durchlauferhitzer mit Warmwasser versorgt, so sind diese Kosten in Ihren Stromkosten enthalten.

  • Was ist ein Wohnberechtigungsschein (WBS)?

    Für den Bezug einer mit öffentlichen Mitteln geförderten Wohnung (sozialer Wohnungsbau) mit besonders günstigen Mietpreiskonditionen ist die Vorlage eines Wohnberechtigungsscheins (WBS) vor Abschluss des Mietvertrages nötig.

    Hier ist die Vergabe der Wohnungen auf bestimmte Personenkreise unter Einhaltung von Einkommensgrenzen beschränkt.

    Nähere Informationen zu den vorhandenen Auflagen und den Einkommensgrenzen erhalten Sie beim Wohnungsamt Ihrer Gemeinde; hier wird auch der WBS für Sie ausgestellt.

    Sollten Sie sich für eine bestimmte Wohnung auf der Homepage der GAGFAH GROUP interessieren, können Sie aus den Einträgen direkt ersehen, ob für die Anmietung dieser Wohnung ein WBS erforderlich ist.

  • Welche Kosten entstehen bei Anmietung einer Wohnung?

    Da wir nur Wohnungen aus unserem eigenen Bestand oder unserer Verwaltung vermieten, ist von Ihnen bei Direktanmietung keine Maklerprovision oder Vermittlungsgebühr zu zahlen.

    In der Regel ist bei Mietbeginn eine Kaution (Mietsicherheit) zu leisten. Diese Kaution ist maximal bis zu einer Höhe von 3 Monats-Grundmieten (ohne Heiz- und Nebenkostenvorauszahlung) zu leisten. Der jeweilige Kautionsbetrag ist rechtzeitig vor Schlüsselübergabe an den Vermieter zu überweisen.
    Nach Beendigung des Mietverhältnisses und Abgeltung aller Ansprüche aus dem Mietverhältnis wird diese Kaution ? verzinst gem. den gesetzlichen Bestimmungen ? wieder an den Mieter ausgezahlt.

    Weitere Fragen zur Kaution beantworten Ihnen gern die zuständigen Ansprechpartner bei der GAGFAH GROUP.

  • Darf ich Haustiere in meiner Wohnung halten?

    Kleintiere wie Zierfische, Kanarienvögel, Hamster etc. können immer in der Wohnung gehalten werden; möchten Sie sich ein anderes Tier, wie einen Hund oder eine Katze, anschaffen, so ist meist im Mietvertrag vermerkt, dass hierfür die Zustimmung des Vermieters eingeholt werden muss.
    Generell gilt, dass es bei der Haltung von Haustieren in der Wohnung nicht zu Belästigungen der übrigen Mieter kommen und die Wohnung nicht beschädigt werden darf.

    Wenn Sie eine Wohnung der GAGFAH GROUP anmieten möchten, teilen Sie uns bitte unbedingt mit, ob Sie ein Haustier haben, damit es nicht zu Missverständnissen kommt.

  • Woher bekomme ich einen zusätzlichen Schlüssel für meine Wohnung?

    Sollten Sie weitere Schlüssel für Ihre Wohnung benötigen, so setzen Sie sich bitte mit den zuständigen Ansprechpartnern bei der GAGFAH GROUP in Verbindung.

    Häufig verfügen unsere Wohnanlagen über zentrale Schließanlagen, so dass Sie nicht selbst einen Zweitschlüssel erstellen lassen können; dies dient der Sicherheit aller Mieter.

  • An wen wende ich mich, wenn ich einen Mangel melden möchte?

    Sollten Sie in Ihrer Wohnung einen Mangel feststellen, wenden Sie sich bitte an die zuständigen Ansprechpartner bei der GAGFAH GROUP oder auch an den für Ihre Wohnanlage zuständigen Hausmeister.

  • Was ist eine Bonitätsprüfung/SCHUFA-Auskunft?

    Zur Vertragssicherheit wird bei Abschluss eines Mietvertrages eine Bonitätsprüfung von Wirtschaftsauskunfteien bzw. der SCHUFA zu dem jeweiligen Mieter von der GAGFAH eingeholt. Dies geschieht nur dann, wenn der Mieter vorher sein schriftliches Einverständnis hierfür abgegeben hat.

    Aus dieser Auskunft ist z. B. zu ersehen, ob eine Eidesstattliche Versicherung abgegeben wurde, Haftanordnungen zur Abgabe der Eidesstattlichen Versicherungen vorliegen, evtl. nichtvertragsgemäße Abwicklungen von Krediten oder anderweitigen Verpflichtungen. Persönliche Einkommens- und Vermögensverhältnisse sind in diesen Auskünften nicht enthalten.

    Diese Daten werden von der GAGFAH selbstverständlich vertraulich gemäß den Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes behandelt.

  • Nachsendeantrag der Post

    Damit alle Briefe, Postkarten und Pakete, die eine Zeit lang sicher noch an Ihre alte Adresse geschickt werden, an Ihre neue Behausung weiter geschickt werden, müssen Sie einen Nachsendeantrag bei der Post stellen. Aufgrund des Nachsendeantrags werden alle Postsendungen ein halbes Jahr lang - bei besonderem Wunsch auch ein ganzes Jahr lang - von der alten Adresse an Ihre neue Adresse weitergeleitet.

    Zur Antragsstellung bitte hier lang: www.umzugservice.com

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